Nelson Mandela wird uns fehlen

Die World Union for Progressive Judaism  sowie die Union progressiver Juden in Deutschland sind sehr betrübt über den Tod von Nelson Mandela, einem höchst geschätzten und sehr beliebten Politiker der Republik Südafrikas.

Nelson Mandela,  der für seinen aktiven Widerstand gegen die Apartheid 27 Jahre in politischer Haft war, wurde in einer Zeit der Gewalt und Spaltung in seinem Land zum ersten schwarzen Präsidenten Südafrikas gewählt. Präsident Mandela schaffte es rivalisierende Gruppierungen, die sich Jahrzehnte lang gegenseitig bekämpften, zu einen. Er schaffte es. das für nach dem Ende der Apartheit vorhergesagte Blutvergießen, zu verhindern. Seine Regierung richtete die Wahrheits- und Versöhnungskommission ein, die ein Beispiel im Umgang mit schmerzlichen und bitteren gesellschaftlichen Teilungen für die Welt darstellte.

Er war einer der meist bewunderten Weltpolitiker unserer Zeit und er war ein Vorbild für alle, die Führungspositionen anstreben.

Nelson Mandela wird uns fehlen; die zwei Millionen Mitglieder der World Union for Progressive Judaism vereinen sich mit unseren südafrikanischen Mitgliedern im Ausdruck unserer Trauer über seinen Tod und übermitteln ihr aufrichtiges Beileid an seine Familie und die Bürger Südafrikas.

Michael Grabiner,
Chairman, WUPJ

Dr. Philip Bliss,
Vorsitzender des Rechtsausschusses, WUPJ