Umfrage zum Thema Antisemitismus

Im Auftrag der Europäischen Union (EU) wird derzeit eine Umfrage über Antisemitismus in Deutschland durchgeführt. Konkret geht es darum, dass hier lebende Juden sich zu eigenen Erfahrungen mit Antisemitismus und zur eigenen Wahrnehmung dieses Problems äußern. 

Ihre Chance Ihre Meinung zu äußern

Wie Ihnen vielleicht schon aus der Presse bekannt, wird im Auftrag der Europäischen Union (EU) derzeit eine Umfrage über Antisemitismus in Deutschland durchgeführt. Konkret geht es darum, dass hier lebende Juden sich zu eigenen Erfahrungen mit Antisemitismus und zur eigenen Wahrnehmung dieses Problems äußern. Wir würden uns über Ihre Beteiligung sehr freuen, direkt zur Umfrage gelangen Sie hier:
http://www.ipsos-mori.com/FRAsurvey.

Vermutlich erreichen Sie regelmäßig Einladungen zu verschiedensten Umfragen. Dennoch hoffen wir, Ihre besondere Aufmerksamkeit auf diese Umfrage und die damit verbundene Studie richten zu können. Die EU beabsichtigt, die Ergebnisse dieser Umfrage als Beratungs- und Entscheidungshilfen für den künftigen Umgang mit dem Problem des Antisemitismus in Europa zu nutzen, und sie will die jeweiligen nationalen Regierungen und die jüdischen Gemeinden dazu ermutigen, es ebenso zu tun. Die Umfrage hat damit Bedeutung für ganz verschiedene Organisationen und Kräfte, und es ist sehr wichtig, dass sich so viele Juden wie möglich daran beteiligen. Unsere Möglichkeiten der Antisemitismus-Bekämpfung sind limitiert und relative gering, doch diese Umfrage ist ein wichtiger Baustein, und Sie selbst können das Vorhaben wirksam unterstützen.

Das Gleiche umso mehr, falls Sie in einer jüdischen Organisation oder Gemeinde aktiv mitarbeiten und die Umfrage dort entsprechend bekanntmachen und weiterleiten können. Bitte beachten Sie auch, dass Personen, die an der Umfrage teilnehmen können, jüdisch und in einem Alter von mindestens 16 Jahren sein müssen. Außerdem muss ihr gegenwärtiger Lebensort in einem der neun Staaten befinden muss, in welche an der Umfrage beteiligt sind – Belgien, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Italien, Lettland, Rumänien, Schweden und Großbritannien.

Herzlichen Dank vorab für Ihre Unterstützung

Institute for Jewish Policy Research (JPR) Academic Team:
Professor Eliezer Ben-Rafael (Universität Tel Aviv, Israel)
Professor Erik Cohen (Bar-Ilan-Universität, Israel)
Professor Sergio DellaPergola (Hebräische Universität, Israel)
Professor Lars Dencik (Universität Roskilde, Dänemark)
Professor David Feldman (Birkbeck College, University of London, England)
Dr.. Olaf Gloeckner (Moses Mendelssohn Zentrum, Deutschland)
Professor András Kovács (Central European University, Ungarn)
Dr. Laura Staetsky (JPR, England)

Mehr Informationen über die Umfrage und das laufende Forschungsprojekt
erhalten Sie, indem Sie die
Website des Institute for Jewish Policy Research (JPR) besuchen
http://www.jpr.org.uk/news/detail.php?id=216
oder indem Sie
Judith Russell vom JPR
via Email
direkt kontaktieren