... entstand im Juni 1997 als Arbeitsgemeinschaft liberaler und konservativer jüdischer Gemeinden im deutschsprachigen Raum unter dem Namen "Union progressiver Juden in Deutschland, Österreich und der Schweiz". Sie wurde damals gegründet, um...
Im Sommer 2002 hat sich die Vereinigung schließlich in Union Progressiver Juden in Deutschland e.V. umbenannt. In ihr vereinigen sich die liberalen jüdischen Gemeinden aus Deutschland.
Die Union Progressiver Juden in Deutschland e.V. bemüht sich um
Dem Meinungsaustausch und gemeinsamen Studium dienen Seminare der progressiven Juden, vor allem die jährlich stattfindende Jahrestagung der Union Progressiver Juden in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die von der Union Progressiver Juden in Deutschland e.V. in Zusammenarbeit mit liberalen Juden aus der Schweiz und Österreich gestaltet wird.
Im Oktober 1997, zum Beginn des jüdischen Jahres 5758, wurde "Seder ha-Tefillot - das jüdische Gebetbuch", herausgegeben von Rabbiner Prof. Jonathan Magonet unter Mitarbeit von Rabbiner Dr. Walter Homolka, Übersetzung Dr. Annette Böckler, als Gebetbuch der Union eingeführt. Für die Gemeinden der Union steht ein fünfbändiger Kommentar der hebräischen Bibel "Die Tora in jüdischer Auslegung" von Rabbiner W. Gunther Plaut (eingeleitet von Rabbiner Walter Homolka, übersetzt von Annette Böckler) zur Verfügung, der seit Oktober 1999 im Gütersloher Verlagshaus erscheint. Umfangreiche Literatur zum progressiven Judentum publiziert die Jüdische Verlagsanstalt Berlin.
Jüdische Gruppen, Chawurot oder Gemeinden, die Interesse an der Mitgliedschaft in der Union Progressiver Juden in Deutschland haben, wenden sich bitte an uns: