Union progressiver Juden in Deutschland zeichnet Bodo Ramelow aus

Charlotte Knobloch hält am 7. Mai die Laudatio auf den Ministerpräsidenten des Freistaats Thüringen

Die Union progressiver Juden in Deutschland K.d.ö.R. verleiht Herrn Ministerpräsi-dent Bodo Ramelow den Israel-Jacobson-Preis 2018. Die Preisverleihung findet am 7. Mai 2018 um 18.00 Uhr im Historischen Festsaal des Erfurter Rathauses in Anwesenheit des Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland K.d.ö.R. Dr. Josef Schuster statt.

In der Begründung heißt es: „Der Ministerpräsident des Freistaats Thüringen erhält die Auszeichnung in Anerkennung seiner großen Verdienste für das liberale Judentum und die akademische Rabbinerausbildung in Deutschland. Wir danken ihm für die Stärkung der akademischen Kantorenausbildung des Abraham Geiger Kollegs mit der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Ohne seine Initiative wären die ACHAVA Festspiele Thüringen nicht möglich gewesen. Wir würdigen sein Bekennt-nis und seine Liebe zum Staat Israel im Einklang mit seinen Nachbarn.“

Die Laudatio hält die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern K.d.ö.R., Dr. h.c. Charlotte Knobloch, ehemalige Präsidentin des Zentral-rats der Juden in Deutschland K.d.ö.R.

Israel Jacobson (Halberstadt 1768 ‒ Berlin 1828) gehört zu den Begründern des libe-ralen Judentums in Deutschland. Der nach ihm benannte Preis wird von der Union progressiver Juden seit 2001 alle zwei Jahre verliehen und würdigt Persönlichkeiten, die sich um das Judentum in seiner Pluralität verdient gemacht haben.

Die Union progressiver Juden K.d.ö.R. wurde 1997 gegründet und vertritt derzeit bundesweit 26 liberale jüdische Gemeinden und Organisationen. Sie ist Mitglied der World Union for Progressive Judaism mit Sitz in Jerusalem. Vorsitzender der Union ist Rabbiner Univ.-Prof. Dr. Walter Homolka.

Eine Anmeldung von Medienvertretern ist bis zum 19. April 2018 möglich unter:
vorstand(at)liberale-juden.de