Union und Zentralrat der Muslime regen folgenden Beschlussantrag für die Koalitionsverhandlungen an

„In Deutschland besteht die begründete Hoffnung, dass jüdisches Leben nach der Schoa wieder eine Zukunft hat. Es ist eine Vielzahl von jüdischen Gemeinden verschiedener Ausrichtungen entstanden, es werden wieder Rabbiner und Rabbinerinnen für das In- und Ausland ausgebildet und jüdische Theologie ist als Fach an der deutschen Universität verankert worden. Vor diesem Hintergrund wird diese Koalition alles tun, damit die Konsolidierung jüdischen Gemeindelebens voranschreitet.

Sie wird darüber hinaus dafür Sorge tragen, dass die sich bildende jüdische Zivilgesellschaft mit ihren wertvollen Initiativen und gesellschaftlichen Impulsen gute Voraussetzungen erhält, um sich auszudifferenzieren und zu entwickeln.
Diese Koalition will den Dialog und ein gutes Miteinander von Juden, Christen und Muslimen fördern. Sie will entschieden den Antisemitismus bekämpfen und ebenso anti-islamische Übergriffe und Stimmungen in unserer Gesellschaft ächten.“