UpJ wählt Vorstand neu

UpJ wählt Vorstand neu

UpJ wählt Vorstand neu 1536 855 Union Progressiver Juden

Die Union progressiver Juden in Deutschland, Körperschaft des öffentlichen Rechts (UpJ), hat heute am Sonntag, 17. Mai 2026 in ihrer ordentlichen Mitgliederversammlung anlässlich der 27. Jahrestagung in Prag, Tschechien turnusmäßig ihren neuen Vorstand gewählt. Im Amt als Vorsitzende wurde die Gemeindevorsitzende der Jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld, Irith Michelsohn bestätigt. Ihre Stellvertreterin ist Alexandra Khariakova, die gleichzeitig das Amt der Schatzmeisterin übernimmt und auch Vorsitzende des Landesverbandes progressiver jüdischer Gemeinden in Nordrhein-Westfalen ist. Beide nahmen die Wahl an.

Als weitere Vorstandsmitglieder wurden Rabbiner Dr. Alexander Grodenksy, Larisa Korshevnyuk und Daniel Schaban gewählt. Die Union progressiver Juden in Deutschland ist der Zusammenschluss von 20 progressiven jüdischen Gemeinden sowie 5 jüdischen Organisationen wie das Abraham Geiger Kolleg, arzenu – der Bund progressiver Zionisten in Deutschland, die Leo Baeck Foundation, die Stiftung Liberales Judentum Hannover sowie die Liberale Rabbinervereinigung. Sie hat insgesamt ca. 6.000 Mitglieder und ist mit dem europäischen Netzwerk der European Union for Progressive Judaism (EUPJ) sowie mit der weltweiten Organisation der World Union for Progressive Judaism (WUPJ) verbunden.

An der diesjährigen Jahrestagung in Prag nahmen 18 der 20 Mitgliedsgemeinden sowie alle fünf jüdischen Organisationen teil und entsandten ihre Delegierten in die ordentliche  Mitgliederversammlung.

Hervorzuheben ist aus dieser Mitgliederversammlung das außerordentliche Wachstum der Jugendabteilung UpJ Netzer, die in diesem Sommer die 3. Internationale Machane (Jugendlager) anbieten wird. Die Kinder- und Jugendarbeit sowie die Arbeit mit den jungen Erwachsenen (18-35 Jahre) ist um mehr als 50 Prozent angestiegen.

Die Union progressiver Juden in Deutschland hofft, dass im Jahr 2026 ein Urteil der am Bundesverfassungsgericht eingereichten Verfassungsbeschwerde vom Februar 2024 zur Entscheidung kommt.

Weitere Rückfragen bitte an info@liberale-juden.de

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